30.09.2014

Alles für die Katz: Silikalzit

Die Katze ist das beliebteste Haustier unserer Zeit, so das Ergebnis einer Analyse des Rheingold-Instituts für qualitative Markt- und Medienanalysen. Upcycling, also die Umwandlung von Reststoffen in neuwertige Produkte, ist ein Trendthema. Xella vereint beide Strömungen in der Produktion von Katzenstreu.

Bei der Herstellung von Ytong in den Xella-Porenbetonwerken entstehen systembedingt Produktionsreste, die unter anderem zu Hygienestreu weiterverarbeitet werden. Aus jährlich rund 210.000 Kubikmetern Porenbeton,der zerkleinert und zu Granulat verarbeitet wird, wurden im letzten Jahr allein 42.000 Tonnen im Bereich Tierhygiene vermarktet. Die Ytong Granulate wurden bereits mit einer Umweltproduktdeklaration für umweltschonende Produkte gelabelt. „Was nicht direkt wieder der Produktion zugeführt wird, wird wiederverwertet – zum Beispiel als Katzenstreu“, sagt Rudolf Litzius, Werkleiter der Granulatanlage Alzenau. Für Katzenstreu ist die Kugelporigkeit des Ytong-Materials von großer Bedeutung. Denn die Poren können Flüssigkeiten sehr gut aufnehmen und speichern. „Porenbeton kann aufgrund seiner porösen Struktur mehr als die gleiche Menge seines Gewichts an Feuchtigkeit aufnehmen“, erklärt Dr. Ingrid Kornmayer vom Unternehmen Silikalzit, das den Vertrieb und die Qualitätssicherung des Hygienestreus
für Xella verantwortet.

Erfolgsmodell
Silikalzit Katzenstreu gehört mittlerweile zu den marktführenden Produkten in Deutschland. Auch auf dem europäischen Markt findet das Upcycling-Produkt
immer mehr Abnehmer: „Inzwischen gehören auch namhafte Unternehmen in Frankreich und in Großbritannien zu unseren zufriedenen Kunden“, berichtet Thomas Scheidemann, Geschäftsführer von Silikalzit.